Spielberichte 25.-27.07.: Knaben 5., Herren 30 steigen ab!

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Kategorie: Spielberichte
Veröffentlicht am Montag, 28. Juli 2014 20:47
Geschrieben von Steffen Obert
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Knaben: In ihrem letzten Rundenspiel verloren die Knaben auswärts beim TC Krauchenwies ersatzgeschwächt mit 2:4, verkauften sich aber teuer. Josef König an Position 1 tat sich gegen seinen 4 Jahre älteren Gegner sehr schwer und verlor folgerichtig klar mit 0:6/0:6. Nico Fink kämpfte im Duell der Zweier wie ein Löwe, kam nach verlorenem ersten Satz (4:6) stark zurück ins Match (6:1), unterlag aber dann unglücklich im Matchtiebreak mit 11:13. Patrick Denin spielte sehr gut, hatte aber beim knappen 6:7/5:7 schließlich das Nachsehen. Auch Tom Katzenmaier an Position 4 hielt gut mit, gab aber auch mit 6:7 den ersten Satz leider ab. Im zweiten Durchgang wurde es ebenfalls eng, doch auch dieser ging mit 4:6 an den Gastgeber. Beide Doppel mit Josef und Tom (6:2/6:4) sowie Nico und Patrick (6:3/6:0) konnten die Altshauser aber dann noch gewinnen und sorgten so für die verdiente Ergebniskosmetik. Am Ende einer insgesamt sehr ermutigenden ersten Saison als Knabenmannschaft belegte das Team somit einen guten fünften Tabellenplatz mit jeweils 3 Siegen und 3 Niederlagen. So kann es sicherlich positiv weitergehen für die Jungs von Betreuer und Jugendwart Frank Fink.

Herren 30: Schon vor der Saison konnte beim Blick auf die Gegner in der Bezirksoberliga das Ziel für die Aufsteiger nur der Klassenerhalt sein. Es kam nach 6 teilweise unglücklichen Niederlagen (allein dreimal 4:5) nicht unerwartet zum Endspiel gegen den Mitaufsteiger aus Schwendi am letzten Spieltag. Doch auch dort lief es dann nicht wie erhofft für das Team um Mannschaftsführer Steffen Obert. Am Ende eines langen Spieltags hieß es zum vierten Mal in dieser Runde 4:5, was den direkten Wiederabstieg bedeutete. Dass die Doppel die Entscheidung bringen werden, war im Vorfeld schon klar. Nach den Einzeln stand es jedoch nun schon 2:4, eine am Ende zu große Hypothek! Im Duell der Einser kam es zum erwartet engen Match zwischen Frank Fink und seinem kämpferischen Gegner Marco Guariglia. Nach gewonnenem erstem Satz mit 6:1, drohte das Match nun zu kippen, es stand 1:4 für Schwendi, als sich der Gastgeber an der Wade verletzte. Nach einer Verletzungspause humpelte dieser nur noch, spielte aber mit vollem Risiko weiter und holte sich den zweiten Durchgang mit 6:1. Im Matchtiebreak hieß es nun für Frank die Nerven zu bewahren, ruhig weiterzuspielen und auf leichte Fehler des angeschlagenen Gegners zu warten. Zum Glück endete dieser nicht einfach zu spielende „Minisatz“ mit 10:8 für Altshausen. Im Zweier-Einzel lief es für Wolfgang Steil leider wieder nicht gut, er hatte erneut einen sicheren und laufstarken Gegner erwischt und unterlag deutlich mit 0:6/1:6. Trotz einiger Chancen und einer mutigen Spielweise war für Carsten Kohl an Position 3 nicht viel zu holen und er gab sein Match enger als das Ergebnis es ausdrückt mit 3:6/2:6 ab. Wieder einmal als sehr lauf- und nervenstark erwies sich Christof Sies in seinem Match. Gegen einen sehr ähnlich spielenden Gegner setzte er sich knapp im Matchtiebreak durch und gewann am Ende verdient mit 5:7/6:3 und 10:5. Marc Mohr startete sehr gut in sein Match als Nummer 5 und holte sich souverän den ersten Satz mit 6:0. Dass sein Gegenüber besser spielen kann, zeigte sich beim ebenso klaren 0:6 im zweiten Durchgang. Das Spiel begann also wieder bei Null, doch leider hatte Schwendi beim 10:5 im Matchtiebreak das bessere Ende für sich. Das wichtige Match der Sechser verlief für Rainer Staudacher leider auch nicht wie erwünscht. Eigentlich sollte sich das sichere und laufintensive Spiel des Altshausers bezahlt machen, doch die wichtigen Punkte machte dann immer wieder sein Gegenüber und so hieß es letztlich 4:6/3:6. So stand es leider anstatt eines erhofften 3:3 nun 2:4. Die Doppelaufstellung wurde diesmal verändert, um vielleicht doch noch die Wende zu schaffen. Leider verlor das Dreier-Doppel mit Marc Mohr und Steffen Obert trotz einer 3:1-Führung im zweiten Satz mit 2:6/3:6 und so war der Abstieg besiegelt. Die beiden stark herausgespielten Doppelpunkte durch Frank Fink/Christof Sies mit 4:6/6:3 und 10:6 und Wolfgang Steil/Carsten Kohl mit 7:6/1:6/10:4 waren in der Endabrechnung leider zu wenig. Nach der ersten Enttäuschung über den Abstieg und der realistischen Analyse der Saison mischte sich aber schnell wieder die Vorfreude auf den „Saisonabschluss“ beim Rutenfest in Ravensburg. Dort wurde dann auch bei guter Stimmung der letzte Frust über eine enttäuschende Saison hinuntergespült. Ob das Team auch nächstes Jahr als Herren 30 antritt, steht noch in den Sternen. Ein wichtiger Faktor neben den angenehmeren Samstags-Spieltagen in den anstehenden Überlegungen ist: Der „Punktegarant“ der Saison, Christof Sies, der einzige noch U-40er des Teams, könnte bei einem Wechsel zu den Herren 40 nicht mehr mitwirken, was sicherlich nicht nur sportlich ein Verlust wäre.