Jahreshauptversammlung 2018

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Am Samstag, 07. April 2018 lud die Vorstandschaft alle Mitglieder zur Jahreshauptversammlung in den Gasthof Schützen nach Altshausen ein, um über das Jahr 2017 Rechenschaft abzulegen. Neben den alle zwei Jahre anstehenden Neuwahlen des Vorstands galt es dieses Mal auch über die geplante Erweiterung der Tennisanlage abzustimmen, die Vorstand Marc Mohr schon im Gemeinderat vorgestellt hatte und für die die Gemeinde einen Zuschuss von 40.000€ genehmigt hatte. Nun sollten zuletzt die Mitglieder des TCA dieses Vorhaben mit ihrer Zustimmung endgültig auf den Weg bringen. 

Es waren dann auch immerhin 32 Mitglieder anwesend und warteten gespannt auf die einzelnen Berichte.

Wie immer begann der Abend mit dem Bericht des 1. Vorsitzenden, Marc Mohr

Er begrüßte alle Anwesenden und nannte namentlich den Vertreter der Gemeinde Altshausen, den stellvertretenden Bürgermeister Robert Schweizer, sowie den ehemaligen Vorsitzenden des Vereins, Joachim Jansen. Leider musste der Ehrenvorsitzende Hermann Lachenmayer kurzfristig sein Kommen absagen. Marc Mohr blickte nun auf die Tennissaison 2017 zurück und dies mit sehr großer Zufriedenheit. Vor allem die steigenden Mitgliederzahlen sowohl bei den Erwachsenen als auch bei den Kindern und Jugendlichen seien sehr erfreulich. Auch die sehr gute Jugendarbeit sei hervorzuheben. In der heutigen Versammlung gehe es neben den Neuwahlen aber auch mit der Erweiterung der Tennisplätze um eine „wichtige Entscheidung für die Zukunft des Vereins“. Wie jedes Jahr steht zu diesem Zeitpunkt die neue Saison schon in den Startlöchern. Die Tennisplätze und die Anlage wurden in zwei Arbeitseinsätzen unter der tollen Mithilfe von bis zu „rekordverdächtigen“ 17 Helfer/innen vorbereitet. Allen Beteiligten sprach Marc Mohr seinen großen Dank aus. Nun läge es eigentlich nur noch am Wetter bis die Plätze dann auch bald bespielbar seien. 

Die Saison 2017 begann wie immer schon mit den Vorplanungen im Januar/Februar. Die Saisoneröffnung war dann für Ende April angedacht, doch der nochmalige Schnee und Frost sorgten für eine kleine Verzögerung, die eine Bespielbarkeit der Plätze erst Anfang Mai zuließ. Für die Arbeit an den Sandplätzen war wie immer Platzwart Helmut Kleiner verantwortlich, der mit gewohnt unermüdlichem Einsatz tätig war und über die ganze Saison hindurch für sehr gute Verhältnisse sorgte. Ihm zollte Marc Mohr dafür seinen Dank. Beate Bönsch und ihre Helferinnen aus der Damen 30- und der Hobby-Mannschaft sorgten wieder für die „Frühjahrsinstandsetzung“  des Clubheims und der Außenanlagen. Auch hierfür bedankte sich der Vorsitzende herzlich. Für die vielen Arbeiten rund um die Clubheimbewirtung und die Organisation der Feste ist ebenfalls Beate Bönsch, die zweite Vorsitzende, zuständig und zeigt auch hier hervorragenden Einsatz.

Die Wanderfreunde des Vereins kommen jedes Jahr zweimal in den Genuss einer von Renate Ullrich organisierten Wanderung jeweils im April und im Oktober. Unterstützt wird die Breitensport- und Vergnügungswartin dabei immer von Ernst Schmid und „Wanderführer“ Robert Schweizer. Allen dankte Marc Mohr für ihr Engagement bei diesen Angeboten für die Mitglieder. 

Das alljährlich zu Saisonbeginn erscheinende Saisonheft liegt in der Verantwortung von Schriftführer und Pressewart Steffen Obert. Für die damit verbundene viele Arbeit als Redakteur und Anzeigenleiter bedankte sich Marc Mohr ebenfalls. 

Carsten Kohl ist für die Homepage des Clubs zuständig, die immer sehr aktuell mit Berichten und Bildern „gefüttert“ wird. Auch hierfür galt es ein Dankeschön auszusprechen. 

Die Verbandsrundenspiele begannen 2017 aufgrund des späten Pfingsttermins schon sehr früh im Mai. Nach einer längeren Pause wurden die Spiele nach den Pfingstferien fortgeführt. Es freute Marc Mohr sehr, dass die Saison mit so vielen Mannschaften sowohl bei den Aktiven wie auch bei den Jugendlichen bestritten werden konnte. 

Zugleich mit der Verbandsrunde starteten die beiden Hobby-Mixed-Teams in die Saison, wie gewohnt mit viel Spaß und Geselligkeit, was für das „Innenleben“ des Vereins von großer Bedeutung ist. 

Die erste größere Veranstaltung ist immer das Juxturnier, das vor allem neuen Mitgliedern die Möglichkeit bietet mit verschiedenen Spieler/innen Doppel zu spielen. 

Nach dem Ende der Verbandsrunde fanden die Clubmeisterschaften sowie am Finaltag das Sommerfest statt. Diese Kombination hat sich in den letzten Jahren gut bewährt, da immer viel los ist auf der Anlage. Organisiert wurden die Clubmeisterschaften und die Verbandsrunde von Sportwart Stefan Müller und Jugendwart Frank Fink. Beiden dankte Marc Mohr für ihre tolle Arbeit. 

Nach den Sommerferien wurde traditionell das Bofrost-Jüngsten-Turnier ausgetragen. Die Teilnehmer/innen kamen wie jedes Jahr sehr zahlreich aus ganz Oberschwaben und verbrachten einen schönen Tennistag in Altshausen. Dank der großartigen Mithilfe der Mitglieder klappte die Organisation und Durchführung wieder bestens. 

In diesem Zusammenhang verwies Marc Mohr erneut auf die sehr positive Entwicklung im Jugendbereich in den letzten Jahren. Der Verein biete den Jugendlichen im Sommer und im Winter ein professionelles Training durch die Tennisschule Seifferer aus Weingarten an, dazu Training durch eigene Trainer im Sommer und Winter, die Verbandsrunde, Clubmeisterschaften, ein Zeltlager und ein Skiwochenende. Diese vielfältigen Angebote fallen in den Verantwortungsbereich von Jugendwart Frank Fink. Ihm dankte Marc Mohr ganz besonders für sein vorbildliches Engagement. Selbst den neuen Sandkasten hat Frank Fink zusammen mit Kurt Keller in „handwerklicher Perfektion“ gebaut, einzig die Holzabdeckung habe die Firma Segmehl angefertigt. 

Leider fiel die geplante Herbstwanderung ins Donautal Anfang Oktober schon zum zweiten Mal in Folge buchstäblich ins Wasser. Sehr zum Leidwesen von Organisatorin Renate Ullrich, die aber schon für 2018 ein neues Ziel ins Auge gefasst hat. 

Den traditionellen Saisonabschluss bildete das Wirteessen im Clubheim Mitte Oktober, zu dem „Oberwirtin“ Beate Bönsch als Dank alle Mitglieder eingeladen hatte, die im Laufe der Saison viel Zeit hinter der Theke verbracht hatten. Ihrer Einladung folgten dann auch wieder viele und ließen es sich schmecken. 

Am Ende seines Berichts bedankte sich der erste Vorsitzende bei allen Vorstandsmitgliedern für die sehr gute Zusammenarbeit. Auch den Mitgliedern des Vereins bescheinigte er ein sehr angenehmes Miteinander und eine gute Mitarbeit im Vereinsleben. 

Es folgte der Bericht der 2. Vorsitzenden, Beate Bönsch. Dieser begann mit der Feststellung, dass es trotz intensiver Bemühungen leider nur gelang für 14 Wochen Wirte für das Clubheim zu finden. 2016 waren es noch 18 Wirtewochen gewesen. Beate Bönsch bedankte sich bei allen Mitgliedern, die sich für den Wirtedienst bereit erklärt hatten und verknüpfte damit die Hoffnung, dass sich auch für 2018 wieder viele Wirte finden lassen. Das Dankesessen am Ende jeder Saison mit dem Klassiker Rindsrouladen und Blaukraut wurde wieder gerne angenommen und mit der freundlichen Grappa-Spende von Uwe Bertram von „Il Gusto“ gab es sogar noch einen „Nachtisch“. Allen, die sich beim Frühjahrsputz im Clubheim beteiligt hatten, sprach die zweite Vorsitzende ihren Dank aus. Leider waren es in 2017 nur sehr wenige Helferinnen. Für 2018 hat sich dankenderweise schon die Damen-Gruppe um Petra Obert für die Putzaktion bereit erklärt. Das Sommerfest 2017, das unter dem Motto „Italien“ stand, war für Beate Bönsch ein „Highlight“ der Saison, da sehr viele Mitglieder und Freunde des Clubs anwesend waren. Die vielen Kinder und Jugendlichen sowie das leckere Büffet von „Il Gusto“ trugen einiges dazu bei, dass die Stimmung ausgezeichnet war. Auch 2018 wird es wieder ein Sommerfest geben: am 02. Juni nach der Siegerehrung der Clubmeisterschaften. Am Ende ihres Berichts gab Beate Bönsch noch bekannt, dass Nadine Fink den Aufgabenbereich für das Clubheim übernehmen wird und sie dazu die Unterstützung aller Mitglieder braucht beim Auffüllen der Wirtewochen. Mit dem Wunsch nach einer schönen, geselligen und verletzungsfreien Saison 2018 gab sie weiter an die Berichte der Sportwarte. 

DieBreitensport- und Vergnügungswartin Renate Ullrichging in ihrem Bericht zunächst auf die beiden Wanderungen im Frühjahr und im Herbst ein. Unterstützt werden diese Events immer von Ernst Schmid und Robert Schweizer. Leider fiel wie schon 2016 die geplante Wanderung im Herbst ins Donautal aus, weil das Wetter nicht mitspielte. Ausdrücklich bedankte sich Renate Ullrich bei Andreas Rude mit Familie für die tolle Wanderbegleitung bei der Frühjahrswanderung, die mit einer gemütlichen Hütteneinkehr endete.Das Juxturnier fand Ende Mai wieder mit guter Beteiligung bei herrlichem Tenniswetter statt. Auch das Sommerfest war wieder ein voller Erfolg. Für die Hobbyrundenspiele 2017 hatte der TCA wieder zwei Mixed-Teams gemeldet. Renate Ullrich dankte den Mannschaftsführer/innen für ihr Engagement. Die Hobby 1 hat alle vier Spiele gewonnen, die Hobby 2 spielte in Hin-und Rückrunde gegen drei Teams insgesamt sechsmal und verlor dabei nur zwei Begegnungen. Auch für die anstehende Saison 2018 sind wieder zwei Teams gemeldet, die sich auf unterschiedliche Weise auf die anstehenden Spiele vorbereiten. Die Hobby 1 wird wie schon so oft in ein Trainingslager gehen, während die Hobby 2 ein Intensivtraining in der Halle absolvieren wird. Der Bericht endete mit dem Wunsch nach hoffentlich zahlreichen Wirteeinsätzen beider Teams und mit der Anregung eines „Spielertreffs“. Mit der Aussicht auf bald fünf Tennisplätze ab der Saison 2019 gäbe es hier sicherlich noch viele Möglichkeiten. 

Sportwart Stefan Müllerbilanzierte dann in seinem Bericht das Abschneiden der Mannschaften in 2017. Er blickte zunächst auf die Sommersaison zurück. Mit einem achtbaren vierten Platz in der Kreisklasse 2 beendeten die Herren ihre Runde. Von den fünf Spielen konnten sie dabei zwei gewinnen. Die Herren 40/1 belegten in der Bezirksoberliga hinter Aufsteiger Bad Schussenried den sehr guten zweiten Platz. Bei drei Siegen und nur einer sehr knappen Niederlage in Schussenried kann das Team zufrieden auf die Saison zurückschauen. Die Herren 40/2 sicherten sich in der Staffelliga rechtzeitig den Klassenerhalt mit einem vierten Platz und am Ende standen den zwei Siegen drei Niederlagen gegenüber. Die erstmals gemeldete Herren 40/3 Mannschaft startete hervorragend in der Bezirksstaffel und schrammte bei fünf Siegen nur durch die Niederlage gegen die an diesem Tag klar bessere Mannschaft vom TC Weingarten am sofortigen Aufstieg vorbei. Geplagt von Verletzungen und anderen Schwierigkeiten hatten die ebenfalls erstmals gemeldeten Herren 60 eine schwierige Saison zu überstehen. In der Abschlusstabelle stand am Ende der vorletzte Platz bei insgesamt drei Niederlagen. In der kommenden Saison wird dieses Team nicht mehr antreten. In ihrer zweiten Saison lief es für die Damen 30 in der Bezirksstaffel dank mehr Spielpraxis und Trainingseifer besser und es sprang der erste Sieg heraus. Trotz der Niederlagen in den anderen drei Begegnungen, die teils sehr knapp ausfielen, kann das Team auch 2018 wieder voll motiviert auf den Platz gehen. Auch in der Wintersaison 2017/18 waren Teams des TCA im Einsatz. Die Herren hatten in ihren drei Spielen sehr starke Gegner und kassierten deutliche Niederlagen. Dennoch konnten alle Spieler wichtige Spielpraxis sammeln und waren mit Spaß bei der Sache. Die Herren 40 kamen in ihrer Gruppe auf eine Bilanz von vier Niederlagen und einem Sieg. Im Vordergrund stand hier jedoch ebenfalls die Spielpraxis unter Wettkampfbedingungen. Im Anschluss resümierte der Sportwart die Ergebnisse der Clubmeisterschaften im Doppel und im Einzel, die getrennt voneinander ausgetragen wurden. Im Doppel-Mixed-Finale setzten sich die erfahreneren Nadine Fink und Marc Mohr gegen Nico Fink und Simon Rimmele durch. Clubmeister im Einzel bei den Herren B wurde erstmals Werner Hartmann-Gerster, der im Finale gegen Jürgen Acker gewann. Verdienter Clubmeister bei den Herren wurde erneut Frank Fink durch seinen Sieg im Endspiel gegen Carsten Kohl. Nach den Siegerehrungen fand dann das Sommerfest im Clubheim statt, was ein schöner Abschluss des Turniers war. Für die neue Saison werden dann folgende fünf Teams gemeldet: Damen 30, Herren, Herren 40/1, Herren 40/2 (ehemalige Herren 40/3), Herren 50 (ehemalige Herren 40/2). 

Ein sehr positives Fazit unter das vergangene Tennisjahr zog Jugendwart Frank Finkaufgrund der großen Zahl der Neuzugänge bei den Kindern und Jugendlichen. Teilweise nehmen diese doch ordentliche Anfahrtswege in Kauf, um zum Tennistraining nach Altshausen zu kommen. Die gemeldeten Jugend-Mannschaften konnten in 2017 durchweg überzeugen und deshalb gute bis sehr gute Platzierungen in den jeweiligen Abschlusstabellen belegen. Auch der Trainingsbetrieb lief ohne nennenswerte Probleme ab. Neben dem gewohnt professionellen Sommer- und Wintertraining der Tennisschule Seifferer aus Weingarten hat seit Oktober zudem ein vereinsinternes Training in der Altshauser Sporthalle stattgefunden. Dieses Training richtet sich an die Kinder bis zwölf Jahren. Am Sommertraining der Tennisschule nahmen 32, am Wintertraining in der Weingarter Tennishalle 21 und am Hallentraining in Altshausen 15 Kinder und Jugendliche teil. Die Teilnehmerzahlen zu den angebotenen Trainingseinheiten erfreuen sich somit in den vergangenen Jahren immer größerer Beliebtheit. 

Die Verbandsrunde der Jugendmannschaften wurde von vier Teams bestritten. Die Kleinfeldmannschaft U 10 konnte voll und ganz überzeugen und belegte den zweiten Platz in der Abschlusstabelle. Die Kids-Cup U 12 schloss die Saison mit einem guten fünften Platz ab. Viele der eingesetzten Kinder sammelten hier ihre ersten Erfahrungen im Spielbetrieb. Auch die Mädchenmannschaft U 14 spielte eine starke Runde und erreichte am Ende den hervorragenden dritten Tabellenplatz. Die Leistungskurve der Junioren U 18, die als Sechser-Team gemeldet hatten, zeigte auch nach oben und somit belegten die Jungs am Ende den vierten Platz, bei vier Siegen aus sieben Partien. 

Auch bei den Clubmeisterschaften waren sehr viele Jugendliche im Einsatz. In der Kategorie der Jugend U 14 konnte sich in einem spannenden Finale Lea Hund gegen Leni Fink durchsetzen. Bei den Junioren U 18 siegte zum wiederholten Male Nico Fink gegen Simon Rimmele. Beide Finalisten holten sich nebenbei auch bei den Erwachsenen in der Doppelkonkurrenz den Vize-Clubmeister-Titel. 

Bei der Jugendversammlung wurde Philipp Steinachererneut zum Jugendvertretergewählt. Insgesamt 28 Kinder und Jugendliche nahmen an dieser Versammlung teil, was eine bis dato noch nie erreichte Anzahl war. 

Neben dem Tennis-Betrieb fanden weitere Veranstaltungen für die Jugend statt: eine Ausfahrt zum Kartfahren in Herbertingen sowie mit 35 Teilnehmern die Skihütte in Laterns im März 2018. Das eigentlich geplante Zeltlager musste aus Termingründen leider dieses Mal entfallen, ist aber für 2018 wieder fest eingeplant. Beim Herrichten der Plätze Ende März konnte man zudem eine Vielzahl von Jugendlichen als Helfer sehen. Frank Fink zollte allen dafür ein großes Lob. 

Sein Bericht endete mit dem Ausblick auf 2018. Mit fünf Teams geht der TCA in die anstehende Saison: eine Kleinfeldmannschaft U 10, eine Mädchenmannschaft U 14, eine gemischte Mädchen und Knaben U 14, eine gemischte Junioren/Juniorinnen U 18 und eine Junioren U 18. Am Sommertraining der Tennisschule Seifferer werden beachtliche 44 Kinder und Jugendliche teilnehmen. Am 06. Mai 2018 ist zudem im Rahmen der Aktion „Deutschland spielt Tennis“ ein Schnuppertag des Vereins geplant. Ebenso stehen Kartfahren, das Zeltlager und der Skihüttenaufenthalt in Laterns wieder auf dem Programm. Mit dem Wunsch nach einer erfolgreichen, verletzungsfreien und vor allem spaßbehafteten Tennissaison 2018 endete der Bericht des zufriedenen Jugendwarts. 

Viele Zahlen hatte wie immer Kassierer Bruno Boosin seinem Kassenbericht zu vermelden. Erfreulich war dabei zu berichten, dass der Gesamtgewinn aus 2017 mit 6441,82€ höher ausfiel als in 2016. Bruno Boos hatte im vergangenen Jahr insgesamt 485 Buchungen vorzunehmen. Am Ende seines Berichts gab er noch bekannt, dass er zwar für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung stehe, aber in 2020 nach dann 16 Jahren als Kassierer des Vereins nicht mehr antreten werde.

Dass der Verein eine „hervorragend geführte Kasse“ besitzt und mit Bruno Boos einen sehr zuverlässigen und guten Kassierer hat, bescheinigte für die Kassenprüfung Karl-Anton Haas, der zusammen mit Hermann Lachenmayerals Kassenprüfer tätig war. Er zollte dem Kassierer ein Lob für seine Tätigkeit. Gleichzeitig bat er jedoch auch alle Mitglieder Bruno Boos dabei zu unterstützen, indem Belege früher eingereicht werden. Er beantragte am Ende seines Berichts die Entlastung der Vorstandschaft

Diese Aufgabe übernahm dann der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Altshausen, Robert Schweizer, der den verhinderten Bürgermeister Patrick Bauser vertrat. Nach dem Dank für seine Einladung zur Versammlung und den Grüßen des Bürgermeisters zeigte er sich sehr beindruckt von den zuvor vorgetragenen Berichten. Der Tennisclub zeige sich als „sehr gut geführter Verein“, der sehr aktiv sei. Neben der erfreulichen Entwicklung bei den Mitgliederzahlen sei es auch die engagierte Vorstandschaft, die diesen Verein zu einem der wenigen in Altshausen machen, die solche Mitgliederzuwächse zu verzeichnen habe. Die Gemeinde habe sich somit auch nicht schwergetan den Verein bei seinem Wunsch nach einer Erweiterung der Tennisanlage finanziell mit einem Zuschuss in Höhe von 40.000€ zu unterstützen. Vor allem die Jugendarbeit des Tennisclubs sei „vorbildlich“. Mit dem Wunsch nach einer sportlich erfolgreichen Saison ohne Verletzungen leitete Robert Schweizer dazu über den anwesenden Mitgliedern die Entlastung der Vorstandschaft zu empfehlen. Diese wurde dann einstimmig vorgenommen. 

Vorstand Marc Mohr stellte dann die geplanteErweiterung der Tennisanlagevor, die neben einer Sanierung des bisherigen Platzes 2 den Neubau von zwei neuen Plätzen (entstehend aus dem bisherigen Platz 1) vorsieht. Entstanden war die Idee hierfür durch die Tatsache, dass durch die vielen Teams und das damit verbundene Training vor allem am Abend Engpässe entstünden und dass laut einer Platzprüfung durch die Firma Moser aus Reutlingen die Plätze 1 und 2 eindeutig sanierungsbedürftig seien. Marc Mohr stellte nun per Tischvorlage das geplante Projekt sowie die angedachte Finanzierung vor. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich dabei auf 163.013,79€. Die Finanzierung ist dabei folgendermaßen angedacht: 30% übernimmt der WLSB, 40.000€ ist der Zuschuss der Gemeinde, 30.000€ ist das Eigenkapital des Vereins, 30.000€ sind als Kredit aufzunehmen und ca. 14.100€ sind als Eigenleistung/Einsparung vorgesehen. Kassierer Bruno Boos verwies hierbei noch kurz auf die derzeit günstige Zinssituation. Marc Mohr informierte dann noch darüber, dass der Verein im Jahr 2019 sein 70-jähriges Bestehen feiere und es somit eine schöne Sache sei, dies mit der Einweihung der neuen Plätze zu verbinden. Er ließ dann über das vorgestellte Konzept abstimmen. Alle 32 anwesenden Mitglieder stimmten zu und somit war dieses Projekt nun auch von Seiten der Vereinsmitglieder abgesegnet. Marc Mohr zeigte sich dann auch erleichtert und dankte allen herzlich für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung.

Auch mit der Absicht die nun natürlich steigenden Ausgaben schneller aufzufangen beantragte Marc Mohr nun eine „ganz moderate“ Anhebung der Mitgliedsbeiträge. Er stellte dabei noch fest, dass es seit 2010 keine Erhöhung der Beiträge mehr gegeben habe. Bei den Erwachsenen ist eine Erhöhung von je 10€ und bei Kindern und Jugendlichen von je 5€ vorgesehen. Bei nur drei Enthaltungen stimmte auch hier die Versammlung positiv ab. 

Die obligatorisch alle zwei Jahre anstehenden Neuwahlender Vorstandschaft nahm wieder Robert Schweizer vor. Alle bisherigen Vorstandsmitglieder hatten sich wieder zur Wahl gestellt und wurden dann per Akklamation einstimmig wiedergewählt. 

Traditionell durfte der wiedergewählte erste Vorsitzende auch 2018 wieder Ehrungen für Mitglieder vornehmen, die schon lange im Verein sind und eine runde Zahl an Mitgliedschaftsjahren aufweisen. Für 25 Jahre Mitgliedschaftwurden geehrt: Monika Bertram, Dr. Martina König und Matthias Schmid30 JahreMitglied sind: Klaus Weber und Frank FinkMartin Kiemist schon 40 Jahre Mitglied,Franz Bönsch und Albert Spanningersogar schon 50 Jahre. Leider waren nicht alle geehrten Mitglieder anwesend. Allen sprach Marc Mohr seinen herzlichen Glückwunsch und Dank aus. 

Nach der Feststellung, dass keine schriftliche Anträgeseitens der Mitglieder eingegangen waren, beschloss Marc Mohr gegen 21.45 Uhr den offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung und dankte allen noch einmal für ihr Kommen und die große Zustimmung für die Arbeit der Vorstandschaft. 

 

 

 

 

 

   
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